Schluss!-besprechung

Im OP des Privatklinkums Hochrum

Christian Fink streift die OP-Handschuhe ab, schaut ein letztes Mal zurück und schickt sich an, den Raum zu verlassen. „Herr Professor, ich hätte da noch eine Frage“. „Wer spricht da?“ „Das 35 mm lange Gewebestück mit einem Querschnitt von 50 mm2, das Ihr Leben bestimmt hat, das vordere Kreuzband. Ich heiße Max, darf ich nach…

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Wenn ich lese, lese ich.

Der Trend zur Beiläufigkeit

Taylor Swift’s Erfolg ist Folge der modernen Art des Musikhörens. Streamen in Verbindung mit Playlists und Algorithmen kanalisieren den Konsum Richtung Mainstream. Wir konsumieren Musik beiläufig und nebenbei, die Aufmerksamkeitsschwelle sinkt. Das Format muss simpel und eingängig sein.  Beiläufigkeit liegt im Trend. Im Fernsehen wird sie fürsorglich gepflegt. Beim Tatort wird alle 15 Minuten der…

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As time goes by

Von Vinyl bis Trägerlos

Dooley Wilson performt am Piano. Meine High-End Anlage macht mich glauben, ich säße mitten in Rick’s Café in Casablanca. Sie gibt ihr Bestes, vor allem mehr als ich hören kann. Vieles, was sie kann, ist zwar messbar, aber ich kann es nicht (mehr) hören. Sie produziert 18.000 Hertz, meine Wahrnehmung geht bis 7.000 Hertz. Trotzdem…

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Schifoan is des leiwaundste

3 Texte zum Thema Schifoan

„Zwoa Brettln, a gfieriga Schnee, juchhe, des is hoid mei größte Gaude“, klang es aus den Hütten in den 60er Jahren. Was wir an den Füßen hatten, entsprach tatsächlich eher einem Brett als dem heutigen Sportgerät. Der Schnee war nicht „gfierig“. Die unpräparierte Buckelpiste war Standard. Der erste Sturz, damals noch ein alltägliches Vorkommnis, sorgte…

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